Zeichen – Wende

 

 

Hat nicht jeder einen

unterschiedliche Blickwinkel auf die Realität?

So kann das gleiche Objekt beim gleichen Licht

anders aussehen als in der

Frontalansicht oder aus der Aufsicht.

Doch durch die gravierenden Veränderungen

der Technik hat sich nicht nur die

Wahrnehmung der Realität gewandelt.

Es entwickelten sich immer stärker

neben dieser auch

– virtuelle – Meta-Realitäten.

So wurden aus der gleichen Datei

unterschiedliche „Ansichten“.

So hängt das Foto als Quelldatei

dem Ruf nach, es würde

die Realität „richtig“ abbilden.

Die weitere Entwicklung

hat sich in das Gegenteil gewendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die sich gegenseitig beeinflussen.

 

 

 

Durch die Internationalität

wurde das Zeichen

immer stärker aufgewertet

als ihr „Übersetzungsmittel“.

Mit ihnen wird die komplexe Realität

zwar vereinfacht,

sie wird gleichzeitig aber variabler.

Wobei „Original“ und „Duplikat“

kaum zu unterscheiden sind.

Das Video veranschaulicht das Verfahren.

 

 

 

Dabei hat vor allem die Zahl diese Realität okkupiert.

Obwohl sie definiert zu sein scheint, bleibt

die Bewertung der Bedeutungen und ihre Wahrnehmung eher vage.

Mit der Digitalisierung wird der Prozess noch weiter transformiert.

Damit wird einem Konflikt Tür und Tor geöffnet.

Wie zwei Kreise nicht nur als Acht oder Unendlich gesehen werden

können auch ihre „Fixpunkte“ unterschiedlich bewertet werden.

Inzwischen wird sogar der Mensch in der Gesellschaft eher

von seiner Pass-, Steuer-, *-nummer

definiert und wahrgenommen.

Wennden Legomännchen die Persönlichkeit weiter ausgeblendet werden,

<dann beinhaltet der Umriss nur noch normierte Zahlenfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ausführlicher

mit unterschiedlichen Blickwinkel.